(...)Gabriele Leporatti spielte die Phantasiestücke op.12 von Robert Schumann
mit pianistischer Delikatesse und klanglich schönem Modellieren der Melodien,...(...)
(...)Zarte Klänge und verschleierte Rhythmen in "Des Abends", stürmisch
temperamentvoller "Aufschwung", voller Poesie das "Warum" und mit
tänzerischem Elan die launigen "Grillen".
"In der Nacht" folgte durch virtuos leidenschaftliches Wogen, die
erzählerische "Fabel" hatte rhythmisches Feuer, "Traumes Wirren" entstand in
fliegender Eile als brillante Konzertetüde und das "Ende vom Lied" zeichnete
in wandlungsfähigem Charakter die festlichen Themen(...)
Goslarsche Zeitung
-06.06.2005-
Springlebendige Sonaten und sensibel empfundene Stimmungen
(...) Leporatti eröffnete den Konzert-nachmittag mit zwei springlebendig gespielten Sonaten von Scarlatti, K 125 und K 425, Verblüfften in der ersten die in rasantem Tempo und gestochener Klarheit mühelos gespielten Staccato-Sprünge, so erfreuten in der zweiten die elegant und schwerelos gemeisterten Läufe und Figurationen(...)