critics
                                    Braunschweiger Zeitung
                                             -13.03.2006-
(...)Hochromantische Passagen mit butterweichem Anschlag(...)
Da lag den Musikern Rachmaninows Klavierkonzert Nr.2 offensichtlich besser, war doch hier wesentlich mehr Volumen für einen besonders dickflorigen Klangteppich gefordert. So richtig loslegen durften sie, und das mussten sie auch, um neben dem vehement aufspielenden italienischen Solisten Gabriele Leporatti mit möglichst gleichwertigem Orchesterklang bestehen zu können.(...)
Fortissimos satt in dramatischem Bombast - o ja, Leporatti reizte das Volumen des großen Schimmel-Flügels wirklich extebsiv aus, ließ furiose Klangkaskaden durch das altehrwürdige Domgemäuer rauschen, lieferte aber auch hochromantische Passagen mit butterweichem Anschlag im kitschig schönen Adagio mit seiner eingängigen Melodik(...)
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